Richtlinien für die tiergestützte Intervention

Richtlinien für die tiergestützte Intervention müssen auch bei diesem Berner Sennenhund und Labrador gewährleistet sein!

In Deutschland gibt es für den Schulhund, Besuchshund, Kindergartenhund, Horthund sowie den Therapiehund weder für die Ausbildung noch die Eignungsprüfung eine gesetzliche Regelung. Lediglich von der ISAAT (International Society for Animal Assisted Therapy) gibt es internationale Richtlinien für tiergestützte Interventionen, nach denen wir uns in unserer Ausbildung tiergestützte Pädagogik und Intervention orientieren.

 

Österreich ist uns hier um Längen voraus, hier gibt es für die tiergestützte Pädagogik und Intervention mittlerweile verbindliche Richtlinien vom Österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur und eine gesetzlich vorgeschriebene Prüfung an einem Tierärztlichen Institut durch qualifizierte Tierärzte.

 

Aus unserer Sicht sind solche gesetzlichen Bestimmungen auch für Deutschland mehr als erforderlich.

Einsatz als Schulhund, Besuchshund, Kindergarten/Horthund, Therapiehund


 

Für Hunde während der tiergestützten Intervention ist immer die zuverlässige Erkennung von Stresssignalen oder Zeichen der Überforderung durch den Halter zu fordern. Dieses ist nur durch eine fundierte Ausbildung und regelmäßige Fortbildung sicherzustellen. Die Hundeführerin muss Stress beim eigenen Hund rechtzeitig erkennen, adäquat reagieren und gegebenenfalls entsprechend gegensteuern  können.

 

Außerdem sollte schon bei der Auswahl des Hundes auf wichtige Voraussetzungen und Wesenseigenschaften geachtet werden.

Der Hund darf unter dem Tierschutz-Gedanken weder überfordert werden, noch eine Gefährdung für Mensch und Kind darstellen. 

Nur so ist ein sicherer und entspannter Einsatz als Schulhund, Besuchshund, Kindergartenhund, Horthund sowie Therapiehund möglich!